Wissenswertes


2019

Informationsmesse „Rund um die Geburt und die ersten Lebensjahre“  

Sie haben Fragen zur Schwangerschaft, zu Entbindungsmöglichkeiten, zu Anträgen und Behördengängen, einer Krabbelgruppe oder einem Kitaplatz? Unsere Messe gibt Antworten auf all dieses. An vielen Informationsständen stellen Hebammen, Kursleiter, Therapeuten, Mitarbeiter aus der Verwaltung und viele mehr ihre Angebote rund um die Geburt und den Alltag mit Baby vor und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Plakat zum downloaden: Babymesse

Zusätzlich zur Messe findet in diesem Jahr noch ein Flohmarkt „Rund ums Kind“ und eine Ausstellung zur Unfallverhütung zu Hause statt.

Der Besuch der Messe und der Ausstellung ist kostenfrei.

Wann: 04. September von 17.00 bis 19.00 Uhr im Landschaftsaal des Landratsamtes Altenburg


Sie möchten mit Ihrem/n Kind/ern oder Enkel/n einen unvergessenen Familiennachmittag erleben? Dann haben wir etwas Besonderes für Sie.


Familienkonzert am 21.September 2019 im Goldenen Pflug Altenburg

Aktuelle Informationen zu den Vorverkaufsstellen und Onlineverkauf unter: www.netzwerkstelle-altenburgerland.de


Neues Internetportal für Medien­pädagogik und Gewaltprävention

Dieses Portal www.wissen-hilft-schützen.de bietet Informationen und Materialien zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im digitalen Raum. Es richtet sich an pädagogische Fachkräfte, aber auch an Eltern und bietet einen Überblick über die verschiedensten Präventionsmaterialien und zu Fortbildungs-, Hilfe- und Beratungsangeboten. Initiiert wurde dieses Webportal vom Arbeitsstab des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.


„Kinderschutzparcours mit Finn und Emma“ im Altenburger Land

Durch die Unterstützung einiger Netzwerkpartner war der Kinderschutzparcours mit Finn und Emma der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. im Juni in verschiedenen Grundschulen des Altenburger Landes zu Gast.

Gewalt, Wut, Macht, Nähe, Distanz, Gefühle erkennen, sich jemanden anvertrauen und Hilfe holen, dies waren die Stationen beim Heldentraining. Einen Monat lang waren wir mit dem Parcours unterwegs. Über 400 Schüler nahmen daran teil. Auf spielerischer Weise und in praktischen Übungen setzten sie sich mit diesen Themen auseinander und  erzählten über eigene Erfahrungen. Die Kinder wurden ermutigt ihre körperlichen und persönlichen Grenzen wahrzunehmen, Gefahren zu erkennen, Handlungsalternativen auszuprobieren und Nein zu sagen, um somit selbstsicherer aufzutreten und sich Hilfe und Unterstützung zu holen.


4. Fachtag “ Nein! ich will das nicht!“ Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Im Jahr 2018 waren in Deutschland 14606 Kinder unter 14 Jahren von sexueller Gewalt betroffen, das sind im Schnitt 40 Kinder  pro Tag. Diese Zahl geht aus der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik zu Kindern als Gewaltopfer hervor und wurde am Donnerstag den 06.06.2019 bekannt gegeben. Am selben Tag fand auch der 4. Fachtag des Netzwerkes Kinderschutz und Frühe Hilfen zum Thema – „Nein! Ich will das nicht!“ sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen –  statt. Was ist sexuelle Gewalt? Welche Täterstrategien gibt es? Wie verhalte ich mich als Fachkraft?  Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Fachtages, zu dem ca. 75 Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen des Altenburger Landes erschienen. Am Ende dieser aufwühlenden und wichtigen Veranstaltung gab es den allgemeinen Konsens, wie nötig dieser Austausch über dieses traurige Thema ist und es kam der Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit zum Schutz von Kindern zum Ausdruck.


Einladung zum Teddy- Krankenhaus am 11.05.2019 ins Klinikum Altenburger Land


Netzwerktreffen „Frühes Trauma – Späte Störung“

Am 28. März fand im Spiegelsaal des Landratsamtes Altenburger Land das Netzwerktreffen der Frühen Hilfen statt. Die große Zahl an Teilnehmenden zeigte den hohen Informationsbedarf und das enorme Interesse am Thema „Frühes Trauma – Späte Folgen“ bei den Netzwerkpartnern.

Nach einer kurzen Begrüßung und ein paar einleitenden Sätzen führte die Referentin Frau Dr. phil. Renate Hochauf  durch die Veranstaltung. Zum besseren Verständnis des später gezeigten Films „In Utero“ machte die Fachpsychologin der Medizin und Traumatherapeutin kurze Ausführungen zur Neurologie des menschlichen Gehirns und gab kurze Erläuterungen zum Film. In Utero ist eine aufsehen erregende Dokumentation über den Einfluss von Erfahrungen in der Gebärmutter auf die Gesundheit von Mensch und Gesellschaft.

Der Film dokumentierte den Einfluss vorgeburtlicher und frühkindlicher Traumata auf die Entwicklung des Kindes. In der anschließenden  Diskussion gab es zahlreiche Fragen und den Wunsch nach einer weiterführenden Auseinandersetzung mit der Thematik. Diesem Anliegen soll bei der Planung zukünftiger Treffen entsprochen werden.


2018

Ausstellung „ZERO!“ Schwanger? Dein Kind trinkt mit! Alkohol? Kein Schluck! Kein Risiko!

In der Woche vom 3. bis 9. September 2018 gastierte die Ausstellung „Zero!“ im Landratsamt Altenburger Land.

Im Verlauf dieser Woche besuchten 380 Schüler aus Regelschulen und Gymnasien sowie angehende Kinderpfleger, Erzieher und Heilerziehungspfleger die Ausstellung. Dabei hatten sie die Möglichkeit, sich umfas­send über Schwangerschaft, Alkohol und FASD (Fetale Alkoholspektrum – Störungen) – also alle Schädigungen, die ausschließlich durch mütterli­chen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen – zu informieren. Beeindruckt zeigten sich die Schüler, die Entwicklung eines Babys im Mutterleib zu sehen und sie waren erstaunt, wieviel Leben da schon gleich von Beginn drin steckt. Aber auch FASI, die Babypuppe, mit der die typischen äußerlichen Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft anschaulich gemacht werden, ließ die Schüler nachdenklich wirken.

„Ein Glas Alkohol macht doch nichts, oder?“ Falsch. Allein in Deutschlang werden pro Jahr über 10.000 Kinder mit FASD gebo­ren. Dennoch ist das Wissen darüber, welche Folgen Alkohol auf das un­geborene Kind haben kann, noch immer gering.

Zusätzlich wurde an Thementischen der Schwangerschaftsberatung und der Suchtberatung nochmals auf das Gesehene eingegangen.


Juli 2018

Schon das 500. Paar Babysocken für Altenburg-Nord konnte an Neugeborene und ihre Eltern übergeben werden. Seit fast drei Jahren übergeben die Mitarbeiter des Fachdienstes Jugendarbeit/ Kindertagesstätten und dem Netzwerk Kinderschutz und Frühe Hilfen diese liebevoll gestalteten Babysöckchen im Rahmen des Willkommensbesuches in Altenburg Nord.

Ein herzlicher Dank gilt dabei an alle fleißigen Seniorinnen, die in ihrer Freizeit mit Leidenschaft diese süßen Söckchen stricken und häkeln, sowie dem Projekt INKA für ihre Unterstützung.


BITTE NICHT SCHÜTTELN!

Ihr Baby schreit ohne Pause? Sie haben versucht es zu beruhigen? Kein Fläschchen, kein Schnuller und auch kein Auf-den-Arm-nehmen hilft? Sie sind verzweifelt und würden Ihren Säugling am liebsten schütteln? Nur um kurz einmal Ruhe zu haben. Tun Sie das niemals, denn Sie gefährden damit die Gesundheit und das Leben Ihres Kindes.

Ausführliche Information zu diesem Thema finden Sie unter: http://www.bitte-nicht-schuetteln.de


3. Fachtag des Netzwerkes Kinderschutz und Frühe Hilfen

Am 06.06.2018 fand der 3. Fachtag des Netzwerkes Kinderschutz und Frühe Hilfen unter dem Thema „Kinder im Abseits“ – Kindeswohl bei psychisch kranken Eltern statt.

In Deutschland wachsen rund 3,8 Millionen Kinder und Jugendliche bei Eltern auf, bei denen eine psychiatrische Erkrankung vorliegt oder die im Laufe des Lebens eine psychiatrische Auffälligkeit entwickeln. Oft geraten diese Kinder ins Abseits. Aus diesem Grund haben wir für unseren Fachtag in diesem Jahr dieses Thema gewählt.  Das Interesse der Fachkräfte war enorm und zeigte wie wichtig dieses Thema auch in unserem Landkreis ist.
Pressemitteilung vom 09.07.2018


2017

Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das „Informationstool Familienleistungen“ www.infotool-familie.de freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können.


Medizinische Kinderschutzhotline:  
0800 19 210 00

besserer Kinderschutz durch mehr Handlungssicherheit für Ärzte

Am 1. Juli 2017 ist nunmehr der bundesweite reguläre Betrieb der Hotline gestartet. Die „Medizinische Kinderschutzhotline“ ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes, bundesweites, kostenfreies und 24 Stunden erreichbares telefonisches Beratungsangebot für Angehörige der Heilberufe bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Kindesmissbrauch.
Weitere Informationen: www.kinderschutzhotline.de